Pizmus

Skilift am Pizmus


Skipass Pizmus

Die wenigsten glauben es, aber Musberg hat tatsächlich 

ein Wintersportgebiet. Schon in den 20er Jahren nahm 

der Wintersport hier seinen Anfang. In den 30ern war

er einer der beliebtesten Skifahrerziele. Richtig bekannt 

wurde der PizMus, als die Skisprungschanze 

(siehe Bild unten) oberhalb der Eselsmühle im Februar 

1955 eröffnet wurde.

Als Tagesbester schaffte damals Albert Röhrle 30m. 

Etwas später Georg Thoma sogar 45m / 48m.

1965 kam dann noch der Schlepplift / Skilift hinzu

was bestimmt für viele Wintersportlern eine sehr große 

Freude war. Heute wird der Berg überwiegend zum 

Schlittenfahren bzw. Rodeln genutzt. Im Dezember 2008

bis Februar 2009 bot der Winter hier wieder viele schöne

Tage. Aber der Winter 2009 / 2010 war ebenfalls sehr schneereich !

 

1995 wurde der Skilift stillgelegt. Die Ursache war der ausbleibende Schnee. 

Bei jeder "Inbetriebnahme" muß der Skilift vom TÜV abgenommen werden.

Das kostet natürlich alles Geld. Dann die Wartungen, mal ein neues Schleppseil,

Personal, Werbung, Ticketkosten, Sicherheitsauflagen und vieles mehr...

 

Wenn dann der Winter auch noch ausbleibt, legt man finanziell drauf !!!

Eine Vision wäre eine "Schneeanlage". 

In Österreich wurde jetzt eine ganz neue Schneeanlage in Betrieb genommen, 

die nur sauberes Quellwasser und Luft zu Schnee verwandeln.


Moderne Beschneiungsanlagen sind sehr energieeffizient. Der Stromverbrauch 

der heutigen großen Anlagen entspricht pro Saison nur dem eines mittleren Hotels. 

Zudem schützen moderne Beschneiungsanlagen Pflanzen und Boden, weil sie eine

Isolation gegen Bodenfrost liefern und mechanische Einflüsse von Skikanten oder 

Pistengeräten vermeiden. Auch die Verletzungsgefahr von Wintersportlern wird

reduziert, da eine gleichmäßige Schneeverteilung zu weniger Unebenheiten auf

den Pisten führt.

 

Mit einer moderne Beschneiungsanlage könnte heute der Pizmus 

DAS TOURISTISCHE HIGHLIGHT FÜR WINTERSPORTLER 

werden und durch die SCHNEEGARANTIE Arbeitsplätze schaffen.

 

Doch wie es in der heutigen Zeit ist, wird es zu diesem Punkt nie kommen.

Denn es wird leider immer nur in Problemen und nicht in LÖSUNGEN gedacht.

Anstatt - wie könnte so etwas in Harmonie und Einklang mit der Natur

konzipierbar sein "Gedankenanstoss" und "ist es überhaupt möglich" die 

Interessen der Besucher des Naherholungsgebietes für den "Wintersport" in

die Infrastruktur der Gemeinde einzugliedern wird meist vorne weg schon geblockt.

 

Umweltschützer braucht man. Ein Naturschutzgebiet  ebenfalls. 

Das Naherholungsgebiet "Siebenmühlental" hat vom Frühjahr bis in den späten

Herbst seine vielen Besucher. Wanderer, Spaziergänger, Nordic-Walker, 

Jogger, Geher, Skater, Inliner, Rennradprofis, Mountainbiker, Tandemfahrer,

normale Fahrradfahrer, Kinderwägen, Skike und viele mehr besuchen das 

Reichenbachtal / Siebenmühlental. Das man festlegt, das nicht alle auch 

noch abseits des Weges durch den Wald rennen und damit die Natur

und Fauna schädigen ist wichtig. Man muss eben immer "beide Seiten"

sehen. Ein "miteinander" ist deshalb immer ein Gewinn. 

Wie im richtigen Leben - eben ;-)

 

Aber es ist eben auch nur ein "Gedanke" gewesen zum Thema: 

Welche Möglichkeiten gäbe es und was ist überhaupt realistisch.  

Für Fragen und Anregungen erreichen Sie uns unter info@siebenmuehlental.com oder Mobil 0163 - 754.754.0